23. wir wollen oxytocin nicht

https://www.tagblatt.ch/newsticker/schweiz/medikament-konnte-sozialverhalten-von-autisten-normalisieren-ld.1244339
eine horrorvision, die gehirnchemie von autist_innen mit einem bindungshormon zu destabilisieren. es ist ein bindungshormon, wird üblicherweise ausgeschüttet, wenn man etwa mit jemandem intim war – und soll anschließend auf natürlichem weg die bindung zum gegenüber festigen.
wir können hier nur auf https://aspergerwien.wordpress.com/2019/11/17/17-aspis-krux-mit-der-scheissliebe/ verweisen. schon vor 9 jahren gab es einen erschreckenden vorfall in dem zusammenhang mit kränkung und enttäuschtem schwärmen eines betroffenen. wir wollen hier nicht auf den vorfall näher eingehen. aber autisten künstlich dieses hormon auch noch zuzuführen, würde zu einer verstärkung der latenten stalking tendenzen führen und kann damit die eigene qual, sowie die qual der umgebung erhöhen.
autismus ist ein lebenskonzept, ganz speziell asperger autismus. und die erstaunliche entdeckung, die wir gemacht haben, ist, dass autisten so bindungswillig sind wie gewöhnliche leute: sie haben nur weniger möglichkeiten dazu. etwa wegen eng gefasster vorstellungen. oxytocin zuzuführen zeugt von der wissenschaftlich fundierten ignoranz der nichtbetroffenen wissenschaftler, welche wir hiermit ersuchen, bei den mäusen zu bleiben: in sachen versuchspraktik.

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